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Größen(-Wahnsinn!) vom 28.08.2017

Erstaunlich und nachvollziehbar gleichermaßen: wenn wir nach der gewünschten Decken- oder Kopfkissengröße fragen, sehen wir so manches Mal ein großes Fragezeichen über den Köpfen.
Daher führen wir nachfolgend gern die gängigsten Größen auf:

Zudecken

135/200 (DAS Standardmaß und sicher noch am Verbreitetsten)

155/220 (die KOMFORTgröße. Wenn Sie einmal den Schritt zur Umstellung nehmen [denn Bettwäsche muss halt auch neu gekauft werden ..], werden Sie es nicht bereuen. Die 20 cm mehr in Breite und Länge werden Sie mit Sicherheit nicht mehr missen wollen. Kein Zupfen mehr und darüber hinaus noch eine äußerst behagliche Betthöhle. Empfohlen auch gerade für Menschen ab einer Körpergröße von 180 cm).

200/200 (DAS Standardmaß für zwei Personen)

Zusätzlich gibt es auch noch diese (Sonder-)Größen:
200/220
220/240
240/240

Beachten Sie bitte: ab 200/220 verringert sich die Zahl der auf dem deutschen Markt angebotenen Bettwäschekollektionen ganz deutlich!

Kopfkissen

35/40 (zumeist als Kuschelkissen verwendet)

40/40 (häufig als zusätzliches „Stützkissen“ genutzt, ansonsten gebräuchliches Sofakissenformat)

40/60 (oft eine Zwischengröße für Menschen, denen immer „zu viel Kissen“ um sie herum ist UND Kinderkissengröße)

40/80 (zweitgängigste Größe, jedoch ergonomisch sehr sinnvoll)

80/80 (DIE Standardgröße und deshalb auch stets bei Bettwäsche enthalten. Ergonomisch allerdings durchaus als diskussionsfähig einzustufen)

Und zu guter Letzt:
Sondermaße

Wer – wie wir – eher mit Manufakturen zusammenarbeitet oder – auch so wie wir – sogar selbst fertigt, kann natürlich auch so gut wie jedes Sondermaß außerhalb der oben genannten Größen anbieten…. Sie wünschen sich Ihre neue Decke in 187 x 212 und ein Kissen in 43 x 78? Nur zu – das schaffen wir 😊

Schön zu wissen. Wahnsinn beendet.

Latex. Der Stoff aus dem so manche Träume sind. Matratzen, Kissen & Co. vom 01.08.2017

Kautschuk, besser bekannt als Latex, wird aus dem Pflanzensaft der Gummibäume gewonnen. Wenn es sich denn um Naturlatex handelt. Und hier beginnt auch schon der große Unterschied zwischen Latex und Latex. Denn bedauerlicherweise ist dies nicht kennzeichnungspflichtig. Im Umkehrschluss bedeutet dies also genaues Nachfragen, ob es sich um Naturlatex handelt bzw. wie hoch der Naturlatexanteil ist. Möglicherweise besteht die angepriesene „Latexmatratze“ dann nämlich aus 100% Synthetik (Styrol, Butadien und Alternativstoffen)!

Warum ist das so? Klar – zunächst und wie so oft, der Preis von Naturlatex. Deshalb wird versucht, die positiven Eigenschaften des Latex kostengünstiger „nachzubauen“. Das allerdings will nicht 1:1 gelingen. Wer jemals ein Stück Naturlatex mit synthetischem Latex haptisch vergleichen konnte, weiß was wir meinen.
Wir verurteilen nicht. Klar wird aber, warum „Latexmatratzen“ im Standardmaß möglicherweise 350.- € (synthetischer Latex) kosten oder mehr als 1.000.- € (Naturlatex).

Der zweite große Unterschied findet sich bei den Produktionsverfahren. Das ursprüngliche „Dunlop“-Verfahren verfüllt das Material unter Zusatz eines Geliermittels (plus eventueller Zusatzstoffe) in eine Stiftform, die vulkanisiert und danach 1 x gewaschen und getrocknet wird.
Das später erfundene Talalay-Verfahren ist deutlich aufwändiger: hier wird das Material zunächst mit Sauerstoff verrührt bis ein luftiger Schaum entsteht. Es folgt die erste Verfüllung in eine Aluminiumform, ein Vakuum wird erzeugt, Luftbläschen dehnen sich aus. Hierauf wird das Material schockgefrostet, die Zellmembranen brechen bei diesem Vorgang auf. Unter Beimengung von Luft und Sauerstoff wird die Form nun erhitzt, eine Gelierung und Konservierung setzt ein. Nun wird der Schaum bei etwa 115° C vulkanisiert, die Zellen dehnen sich aus. Der entstandene Matratzenkern wird gewaschen (3x), bei ca. 85° C getrocknet und nachvulkanisiert.

Das Sono-Core Verfahren gibt es erst seit einigen Jahren. Es funktioniert ähnlich wie das „Dunlop“-Verfahren, allerdings werden hier die Matratzen im Endlos-Ablauf produziert, von innen nach außen getrocknet und auf die klassische „Durchstiftung“ der Matratze wird verzichtet. Nachteil hierbei: Es ist (noch) nicht möglich, Latexkerne mit körpergerechten Zonierungen zu produzieren.

Puh, ganz schön viel Theorie, oder?!
Und wofür nun das Ganze? Latex kann eine tolle Alternative zu Kaltschaum sein. Es ist punktelastisch, fühlt sich angenehm homogen an, wird für Matratzen und Nackenstützkissen verwendet und findet überhaupt in vielen Bereichen sinnvolle Anwendung. Es kann gegebenenfalls aus natürlichen Materialien bestehen, über eine großartige Klimaregulierung und Punktelastizität verfügen (Talalay) und letztlich vermittelt Latex doch ein anderes Liegegefühl als andere Material-Alternativen. Ein kleiner Nachteil generell: Latexmatratzen sind enorm schwer.
Ansonsten gilt: ausprobieren und testen. Vergleiche ziehen. Was für Paula L. genau richtig ist, passt vielleicht zu Emma H. so gar nicht, Paul T. schläft vielleicht bestens, während Bruno M. sich ständig von der einen auf die andere Seite dreht.
Dabei stehen wir gern zur Seite. Mit Rat, mit Tat. Und immer gern.

www.betten-remstedt.de

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damit Sie nicht warten müssen. Telefonisch unter 040/ 511 90 22 oder hier online.

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Die Unterfederung | Der Lattenrost vom 02.07.2017

Ist die Unterfederung/der Lattenrost für gutes Liegen denn nun wichtig oder nicht?
Wir könnten es so zusammenfassen: Kommen. Testen. Urteilen.

Dann allerdings wäre ein Blog kein Blog….also gehen wir hier gern auf die Frage ein.

Lattenroste – häufig gescholten, oft für überflüssig gehalten, für 49.- € mit DIY-Anleitung als ausreichend dargestellt und die tatsächliche Wirkung als nicht wahrnehmbar abgetan.
Generell können wir gewiss sagen: Mit unterschiedlichen Matratzenmaterialien- und aufbauten verändern sich die Anforderungen an den Unterbau für die Matratze.

Der „Stoff aus dem die Träume sind“, also Matratzen, reagieren auf den Unterbau unterschiedlich. Taschenfederkern ist eher ein dankbarer und genügsamer Zeitgenosse, Kaltschaum und Latex hingegen gehören zu den sensiblen Kandidaten, bei denen ein zu starrer und fester Unterbau schnell zur Muldenbildung beiträgt.
Oder anders ausgedrückt: Taschenfederkernmatratzen kommen sowohl mit festeren, als auch mit flexiblen Lattenrosten gut zurecht, Kaltschaum- und Latexmatratzen benötigen zwingend eine Unterfederung mit flexiblen Leisten um Folgeschäden an der Matratze zu vermeiden.

Und auch hierbei geht es um die Materialverträglichkeit: Liegeeigenschaften bei unterschiedlichen Kombinationen sind stets individuell und abhängig von Gewicht, Gewichtsverteilung und Körperproportionen.
Daher fragen wir grundsätzlich auch nach der Beschaffenheit vorhandener Lattenroste, um allein _technisch_ betrachtet, die richtigen Empfehlungen zu gewährleisten.

Und ebenso wie die Matratzen selbst, weisen Lattenroste und Unterfederungen unterschiedliche Funktionen auf.
Hierbei spielen Einsinktiefen der Leisten oder Teller, die Seitenelemente, die Ein- und Verstellungsmöglichkeiten eine bedeutende Rolle. Es gibt Modelle mit Leisten, auf Edelstahlfedern, mit Schulterabsenkungen und Lordoseunterstützung, selbstregulierende Systeme, Anmess-Systeme, Modelle zum Einlegen, zum Einbauen und solche, die auf eigenen Füßen stehen. Und noch so einige mehr….

Achten Sie als Mindestanforderung bei Rahmen und Leisten auf mehrfach verleimte Buche. Birke oder Nadelhölzer wie Kiefer oder Fichte sind nicht empfehlenswert. Achten und hinterfragen Sie auch den Produktionsstandort. Deutschland in erster Linie und die Euro-Zone sind in aller Regel vertrauenswürdige und verantwortungsbewusste Quellen.

Und spätestens hier kommt nun der Fachhandel wieder ins Spiel. Hier können Sie sich auf gute Beratung, erschöpfende Auskünfte und neutrale Aussagen verlassen. Die Zusammenhänge werden ausführlich erläutert und für Sie spürbar gemacht.
Hier finden Sie Ihren kompetenten und persönlichen Ansprechpartner.

Wir bei Betten Remstedt freuen uns auf Sie…. und sind natürlich auch unter www.betten-remstedt.de oder 040/5119022 für Sie da.

Decke(l) drauf und fertig? vom 15.06.2017

Wie so oft: wer eine neue Bettdecke benötigt, hat schier unendliche Möglichkeiten. Materialien wie Daune, Kamelhaar, Cashmere, Soja, Bambus, Hanf, Baumwolle, Seide, Schurwolle, Synthetik, Hightech-Faser und und und …..

_Doch welche Decke passt zu mir?_ Welches Material mit welcher Füllmenge passt zur Jahreszeit? Welche Vor- und Nachteile weisen die unterschiedlichen Fasern auf? Was finde ich behaglich? Welche Größe? Nur für mich oder für uns beide?

Fragen über Fragen. Und das ist gut so. Schließlich trägt die Bettdecke einen wesentlichen Anteil am Schlafklima.
Und tatsächlich hat auch - und gerade! - der Fachhandel viele Fragen…
…allerdings an Sie:

Sind Sie Fröstler, Schwitzer, Hitzer? Ruhiger Schläfer oder bewegungsreich? Welche Klima-Bedingungen herrschen bei Ihnen im Schlafzimmer? Über welche Jahreszeit sprechen wir? Was mögen Sie, was möchten Sie erreichen? Welches Wärmevermögen ist notwendig, bzw. ist aktive Wärme überhaupt notwendig? Und weitere …

Und keine Sorge: statt eines drögen Frage- und Antwort-Spiels verpacken die Mitarbeiter im guten Fachhandel alles in einen interessanten und lebhaften Dialog.

Und wenn wir dann alle relevanten Informationen haben, dann – ja dann präsentieren wir die Lösung. Oder zwei mögliche Lösungen. Oder mehr. Zum Aussuchen! … Für den Verstand. Für Herz und Bauchgefühl. Für guten Schlaf. Für SIE!

Das "richtige" Kopfkissen vom 30.05.2017

Zehn Menschen, 12 Meinungen. Wenn wir das Wort „Kissenschlacht“ wörtlich nehmen, ist da schon etwas dran. Schier unendliche Möglichkeiten: verschiedenste Größen, Materialien und Formen. Alle nehmen für sich in Anspruch „das Beste“ zu sein.
Bei der Auswahl des besten, und damit passenden Kissens, geht es jedoch nur um Eines: Um Sie! Ihre Vorlieben, Ihre Wünsche und Ihre Anforderungen.

Damit bei einer Kissenberatung das für Sie genau richtige Kissen den Weg in Ihr Schlafzimmer findet, sind allerhand Fragen notwendig. So sind beispielsweise Schlafgewohnheiten, Allergien, HWS-Probleme und nicht zuletzt natürlich auch Ihr „try and feel“ von enormer Bedeutung. Und auch einige Tage Geduld. Wir Menschen sind oftmals zunächst von Gewohnheiten geprägt und nicht allzu selten gibt es eine Eingewöhnungsphase, die durchaus einige Nächte dauern kann. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn es eine „Kehrtwende“ gibt: Also beispielsweise vom 80/80 Daunenkissen vielleicht hin zu einem orthopädisch sinnvollen Nackenstützkissen.

Insbesondere bei Nackenstützkissen sollte stets die bereits vorhandene Bett-Ausstattung bei einem Beratungsgespräch so gut wie möglich nachempfunden werden, damit das neue Kissen auch optimal auf Ihre Situation abgestimmt ist. Wenn alle Zutaten aufeinander abgestimmt sind, werden auch Sie bald Ihr Haupt wohlig betten können.
Schließlich sollen Sie sich auf Ihr Bett freuen.

„One fits all“/Die Einheitsmatratze vom 28.05.2017

Die „Wunderkinder“ der Matratzenwelt sind in vieler Munde. Und kaum ein Aufenthalt im Internet vergeht, ohne auf die „one fits all“-Matratzen aufmerksam gemacht zu werden. Eigentlich sieht man die Werbung überall. Unsere Philosophie und unsere Erfahrung verdammen nicht diese Einheitsmatratzen per se. Warum auch? Bietet der Fachhandel doch seit Jahren Matratzen zu diesem Preis (und darunter!) und für Kunden, die

a) keine speziellen Ansprüche stellen
b) und keinerlei Rücken- oder andere körperliche Beschwerden haben, auf die die Bett-Ausstattung Einfluss nehmen könnte,

ist eine solche Matratze dann vielleicht wirklich eine gute Lösung.
Für alle anderen Menschen aber, Menschen mit Rücken- oder Bandscheibenproblematiken, Menschen bei denen gezielt auf eine körpergerechte Lagerung geachtet werden soll oder muss,
Menschen die auf bestimmte Materialien allergisch reagieren, Menschen mit Wärme- oder Kälteproblematiken, Menschen mit individuellen Wünschen und Ansprüchen für Wohlbefinden im Schlaf, für Menschen mit….

… ist es allerdings ungemein wichtig, eine maßgeschneiderte Lösung zu finden. Und diese maßgeschneiderte Lösung bekommen Sie nur im Fachhandel, bei hervorragend ausgebildeten Mitarbeitern, bei Menschen die Ihnen zuhören, Sie verstehen und Ihnen eine umfassende und perfekt auf Sie zugeschnittene Lösung anbieten können.
Gut ausgebildete Mitarbeiter wissen um die Wechselwirkung von Lattenrost und Matratze, zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Materialien, erklären Ihnen nachvollziehbar den Unterschied zwischen Schlafsystem, Boxspring, Kaltschaum, Latex und Co.
Und das Allerwichtigste: All diese Möglichkeiten können Sie vor Ort erfühlen, ausprobieren, erspüren und Sie bekommen ein ehrliches Feedback „von Außen“.
Wir sind zutiefst überzeugt, dass das Schnittmengenmodell „Einheitsmatratze“ nur für eine geringe Anzahl von Menschen eine gute Lösung darstellt. Letztlich kaufen Sie sich vermutlich auch am allerliebsten passende Hosen und passende Schuhe?!
Und: jedes Auto bringt Sie ans Ziel. Die Frage ist lediglich: Wie? 😉
Also auf bald.
Sie möchten einen Termin für eine umfassende Liegeberatung vereinbaren? Gern. Jetzt gleich und hier.

Unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Anforderungen.
Spannlaken in (Schrank-)Form bringen vom 27.05.2017

Da wollen und müssen wir doch unbedingt einmal für Abhilfe sorgen. Schauen Sie sich das Video an und Sie werden niemals mehr in diesen Zusammenhang gebracht 😊.